Dieses Tool bietet eine strukturierte Möglichkeit, eine einheitliche Arbeitsübersicht zu
skizzieren, ohne sofort Prozesse umzustellen oder zusätzliche Datenpflege zu verlangen.
Zunächst wird abgefragt, in welchen Systemen heute Aufgaben und Projekte gepflegt
werden, etwa Tickets, Dokumente oder Chat-Kanäle, und welche wenigen Merkmale dort
verlässlich vorhanden sind, zum Beispiel Projektbezeichnung, grober Zeitraum und
verantwortliche Person. Auf dieser Basis schlägt das Tool eine einfache Struktur vor, in
der Aufgabenblöcke nach Projekt, Zeitraum und Bereich sortiert werden können. Die
Nutzung erfolgt in mehreren Schritten. Im ersten Schritt werden Quellen und Kategorien
ausgewählt, die in der Übersicht erscheinen sollen. Im zweiten Schritt werden
beispielhafte Aufgabenmengen eingetragen, zum Beispiel wie viele Aufgaben aus einem
Ticketsystem pro Woche einem bestimmten Projekt zugeordnet sind. Im dritten Schritt
zeigt das Tool eine hypothetische Verteilung in Tabellen- und Diagrammform, etwa wie
viele Aufgaben in einer Beispielwoche auf einzelne Rollen entfallen. Im vierten Schritt
können Filter angepasst werden, um alternative Sichten zu testen, zum Beispiel nach
Bereichen oder Zeitfenstern. Ein vereinfachtes Beispiel: Ein Team betrachtet drei
Projekte und drei Rollen. Es werden fiktiv je zehn Aufgaben pro Projekt und Woche
angesetzt, verteilt auf die Rollen. Das Tool zeigt dann, dass in der Beispielwoche etwa
zwanzig Aufgaben auf eine Rolle entfallen, während eine andere deutlich weniger
eingebunden ist. Diese Darstellung ersetzt keine exakte Kapazitätsplanung, macht aber
sichtbar, dass die geplante Verteilung überprüft werden sollte. Die Zahlen sind
hypothetisch und dienen nur der Veranschaulichung. Das Ergebnis des Tools ist daher
keine Empfehlung, sondern eine Diskussionsgrundlage: Es zeigt, wie eine einheitliche
Übersicht aussehen könnte, welche Fragen sich daraus ergeben und wo weitere Daten oder
Abstimmungen nötig sind. Typische Fehler bestehen darin, die Beispielwerte mit eigenen
Ist-Zahlen zu verwechseln oder aus einer einmaligen Simulation feste Zusagen zu
Produktivitätsgewinnen abzuleiten. Wer nach der Arbeit mit dem Tool konkrete
organisatorische oder finanzielle Entscheidungen erwägt, sollte ergänzend interne Daten
prüfen und gegebenenfalls qualifizierte Beratung in Anspruch nehmen; das Tool selbst
bietet keine persönliche Empfehlung, sondern eine methodische Skizze. Results may vary
und Past performance doesn't guarantee future results.